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Mai 10, 2017


Düsseldorf – 09. Mai 2017 – Anhaltende Rötungen oder entzündliche Knötchen (Papeln) und Eiterbläschen (Pusteln) im Gesicht – von diesen Symptomen sind rund 4 Millionen Frauen und Männer in Deutschland betroffen. Sie leiden unter der chronischen Hautkrankheit Rosacea. Das Tückische daran: Die Symptome treten plötzlich und unerwartet auf und können durch verschiedenste Auslöser („Trigger“) hervorgerufen werden. Wichtig ist daher, dass Rosacea- Patienten ihre persönlichen Trigger kennen. Hautärzte empfehlen, dass Betroffene ein Rosacea- Tagebuch führen und darin notieren, wann ein Schub aufgetreten ist und was unmittelbar davor gegessen, getrunken oder getan wurde. Mit diesem Wissen können Auslöser gezielt vermieden werden. Für Smartphone-Besitzer gibt es seit kurzem die App „Rosacea-Tagebuch“ (Mehr Infos hier: http://rosacea-info.de/rosacea-app). Damit können Betroffene ihren Hautzustand sowie mögliche Einflussfaktoren überall und jederzeit dokumentieren und vom Smartphone aus direkt auf alle Informationen zugreifen.

Rosacea-Auslöser sind von Mensch zu Mensch verschieden

Rosacea-Patienten reagieren oft überempfindlich auf bestimmte Auslöser und entwickeln in der Folge einen Rosacea-Schub. Dies kann ein „Flush“ sein, ein plötzlicher, intensiver, aber vorübergehender Rötungsschub. Aber auch anhaltende Symptome, wie Gesichtsrötungen sowie Papeln und Pusteln, können durch einzelne Trigger bedingt werden. Die Auslöser der Rosacea
sind sehr vielfältig. Zudem reagiert jeder anders auf äußere Einflüsse und Nahrungsmittel, und die verschiedenen Trigger können sich mit der Zeit verändern. Während Sie z. B. gestern noch ein Gewürz oder eine Hautcreme gut vertragen haben, kann es sein, dass einige Wochen später Ihre Haut darauf mit einem Schub reagiert.

Rosacea-Auslöser im Überblick

  • Folgende Auslöser bzw. Triggerfaktoren können zu einem Rosacea-Schub führen:
     UV-Strahlung: Rosacea-Betroffene sollten die Sonne nur in Maßen genießen, denn UV-
    Strahlung ist für die meisten ein wesentlicher Rosacea-Trigger. Achten Sie immer auf ausrei-
    chenden Sonnenschutz, wenn Sie sich im Freien aufhalten – auch an bewölkten Tagen!
  •  Alkohol: Nach einem Glas Wein oder Sekt bekommt fast jeder rote Wangen, denn Alkohol
    erweitert die Blutgefäße. Bei Rosacea-Betroffenen verstärkt sich dieser Effekt, so dass Alko-
    hol einen Krankheitsschub auslösen kann. Das heißt nicht, dass Sie nicht ab und zu ein Glas Alkohol trinken dürfen, aber inzwischen gibt es viele gute alkoholfreie Alternativen, die die Haut nicht erröten lassen.
  •  Kälte und Hitze: Rosacea-Patienten sollten ihre Haut vor Kälte, Wind und Hitze schützen und plötzliche Temperaturwechsel meiden, da all diese Faktoren die Durchblutung fördern und zu einem Schub führen können.
  •  Scharfe Speisen: Bei Rosacea-Betroffenen kann stark gewürztes Essen die Haut regelrecht entflammen lassen – oft kommt es zu einer anfallartigen Hautrötung im Gesicht, einem Flush.
  •  Demodex-Milben: Demodex folliculorum ist eine der beiden Milbenarten, die auf der gesun- den menschlichen Haut zu finden sind. Sie tritt bei fast jedem Menschen auf und ist meist harmlos, kann aber bei verstärktem Befall Krankheiten auslösen. Auf der Haut vieler Rosacea- Patienten wurde eine erhöhte Besiedlung mit Demodex-Milben festgestellt. Man nimmt daher an, dass sie ein zusätzlicher Auslöser von Entzündungsreaktionen bei Rosacea sein können.

Experten-Tipp von Dr. Philipp Marcel Buck, Hautarzt aus Hamburg:

„Rosacea-Betroffene kennen das Problem: Sonne, Stress, Alkohol, scharfes Essen oder ungeeig- nete Hautpflege können einen neuen Schub auslösen. Hinzu kommt: Jeder Patient reagiert an- ders auf äußere Einflüsse und Nahrungsmittel, und die vielfältigen Trigger der Rosacea können sich bei jedem Einzelnen mit der Zeit verändern. Das kann für Betroffene eine große seelische Belastung sein, denn meist treten die Rötungen unvorhergesehen auf und ihre Ursache ist zu- nächst unklar. Daher empfehle ich allen Patienten, konsequent ein Rosacea-Tagebuch zu führen. Notieren Sie sich darin, wann ein Schub aufgetreten ist und was Sie unmittelbar davor gegessen, getrunken oder getan haben. Mit diesem Wissen können Sie Ihre persönlichen Auslöser zukünftig gezielt vermeiden. Schreiben Sie auch alles zu Ihrer Hautpflege und Therapie auf: Wie und wann erfolgte die tägliche Anwendung? Wurden die Symptome erfolgreich gelindert? Meiner Erfahrung

nach haben Rosacea-Patienten mit einem gut geführten Tagebuch die Krankheit besser im Griff. Und sie sind damit bestens gerüstet für das nächste Arztgespräch. Denn je genauer wir Dermatologen nachvollziehen können, wie die Krankheit und die Therapie verläuft, desto besser können wir unseren Patienten helfen.“

  • Hautpflege- und Kosmetikprodukte: Viele Pflege- und Kosmetikprodukte enthalten hautrei- zende und/oder durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe, die die Rosacea-Symptome verstärken können. Wählen Sie daher nur reizfreie und fettarme Hautpflege und Kosmetik, die speziell auf die Bedürfnisse der empfindlichen Rosacea-Haut abgestimmt sind.
  •  Stress, Aufregung & besondere emotionale Situationen: Stress kann die Symptome der Rosacea verstärken. Gönnen Sie sich also ausreichende Erholungsphasen. Auch gezielte Entspannung hilft, z. B. mit Yoga oder autogenem Training.
  • Sport & körperliche Anstrengung: Sport fördert die Durchblutung der Haut und kann bei Rosacea-Patienten zu anfallartigen Gesichtsrötungen führen, die mehrere Stunden oder sogar Tage anhalten können. Das bedeutet aber nicht, dass Rosacea-Patienten auf körperliche Aktivität verzichten müssen. Entscheiden Sie selbst, ob Sie bereit sind, komplett oder teilweise auf Ihre geliebte aber anstrengende Sportart zu verzichten. Oder steigen Sie um auf maßvolle körperliche Bewegung, die den Kreislauf anregt, aber die Durchblutung nicht sofort in Wallung bringt, wie z. B. Radfahren, Nordic Walking, Schwimmen und Yoga.

Neue App „Rosacea-Tagebuch“ jetzt verfügbar

Um individuelle Rosacea-Auslöser kennenzulernen und langfristig vorbeugen zu können, sollten betroffene Männer wie Frauen ein Rosacea-Tagebuch führen. Die neue praktische App „Rosacea-Tagebuch“ dazu gibt es im iOS App Store und im Google Play Store: http://rosacea- info.de/rosacea-app. Sie hilft Rosacea-Patienten, ihre Auslöser zu dokumentieren und somit zu lernen, besser mit der Erkrankung umzugehen.

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Mehr Informationen gibt es auch auf der Website von „Aktiv gegen Rosacea“ unter http://rosacea-info.de/, bei Facebook (http://www.facebook.com/AktivGegenRosacea) und YouTube (https://www.youtube.com/user/AktivGegenRosacea/videos).

Über Rosacea

Rosacea (Rosazea) ist eine chronische Entzündung der Haut. Die charakteristischen Hautveränderungen (Rötungen, sichtbare Blutgefäße, Papeln und Pusteln) befinden sich vor allem in der Gesichtsmitte (Stirn, Nase, Wangen und Kinn). Meist tritt die Krankheit erstmals zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf, ist aber am häufigsten bei Männern und Frauen ab
30 Jahren zu beobachten. Gesichtsröte, die durch Auslöser wie Sonne, Sport, Alkohol, Wetterumschwünge und heiße Duschen begünstigt wird, hat häufig einen negativen Einfluss auf das Sozialleben der Patienten. Stechende, brennende und empfindliche Haut und Unverträglichkeit von Kosmetika treten häufig auf, manchmal sind auch die Augen von Rosacea betroffen: Sie werden rot, trocken und jucken.
Die Ursache von Rosacea ist noch ungeklärt. Experten gehen davon aus, dass vielfältige Faktoren für die Hautkrankheit verantwortlich sind. Eine zentrale Rolle bei der Entstehung kommt nach heutigem Verständnis unter anderem lokalen Entzündungsreaktionen sowie einer Störung im angeborenen Immunsystem zu. Rosacea kann bis heute nicht geheilt werden, aber Medikamente zum Auftragen und Einnehmen sowie Laser-Behandlungen können die Symptome verringern. Patienten sollten außerdem ihre „Trigger“ meiden sowie Sonnenschutzmittel (LSF 25- 50) und sanfte Pflegeprodukte nutzen. Eine frühe Diagnose der Erkrankung kann außerdem den Verlauf abmildern. Betroffene, die mehr über Rosacea erfahren möchten, oder vermuten, an der Hauterkrankung zu leiden, können sich auf rosacea-info.de ausführlich informieren. Die Seite gibt einen Überblick über Rosacea, die Trigger und Symptome sowie zusätzliche Informationen zur Krankheit.

Über „Anhaltende Gesichtsrötungen – Aktiv gegen Rosacea”

Rund 4 Millionen Deutsche leiden unter Rosacea. Doch viele wissen nicht, dass sie selbst, Angehörige oder Freunde von der Hauterkrankung betroffen sind. Um dies zu ändern, hat die Galderma Laboratorium GmbH (www.galderma.de) zusammen mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (www.bvdd.de) und der Deutschen Rosazea Hilfe e.V. (www.rosazeahilfe.de) die deutschlandweite Aufklärungskampagne „Anhaltende Gesichtsrötungen – Aktiv gegen Rosacea“ ins Leben gerufen. Diese feierte 2015 ihr fünfjähriges Jubiläum und verfolgt weiterhin erfolgreich ihre Ziele: Gut informierte Rosacea-Patienten, die dank ihres Wissens eine frühzeitige Behandlung erhalten und den Alltag mit der Erkrankung besser meistern können, sowie mehr Verständnis für die Krankheit in der Öffentlichkeit.
Unter rosacea-info.de finden Ratsuchende und Interessierte ein breites Informationsangebot zu Ursachen, Diagnose und Therapie der Rosacea, zahlreiche Serviceangebote (z. B. Hautarzt- Suche, Rosacea-Schnelltest) sowie praktische Tipps von Dermatologen und Kosmetik-Experten zum Umgang mit der Krankheit im Alltag. Regelmäßige News sowie die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Rosacea-Patienten bietet „Aktiv gegen Rosacea“ mit einem eigenen Blog und einer Facebook-Seite, wo Deutschlands größte Rosacea-Community im täglichen Dialog aktiv ist. Auch bei Twitter und YouTube ist die Kampagne vertreten.

Über Galderma

Galderma, der Geschäftsbereich für Medizinische Lösungen innerhalb der Nestlé Skin Health, wurde 1981 gegründet und ist heute mit einem umfangreichen Produktportfolio für die Hautgesundheit in über 100 Ländern präsent.
Galderma arbeitet seit Jahren mit erfahrenen Ärzten, Wissenschaftlern und anderen Experten auf dem Gebiet der Dermatologie zusammen, um die dermatologischen Bedürfnisse aller Menschen über die Spanne ihres gesamten Lebens zu erfüllen. Galderma ist führend in der Forschung und Entwicklung neuer wissenschaftlich erforschter und medizinisch geprüfter Lösungen für Haut, Haare und Nägel.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Galderma unter www.galderma.de

Galderma Pressekontakt

Antje Saßenberg
Teamlead Communication & Congresses
Galderma Laboratorium GmbH
Georg-Glock-Str. 8, D-40474 Düsseldorf
Telefon +49 211 58601-4243 Fax +49 211 9367 8811
E-mail antje.sassenberg@galderma.com

medical relations GmbH (Agentur)
Wiebke Fernbacher / Jeanna Mäurer
medical relations GmbH
Hans-Böckler-Straße 46, 40764 Langenfeld
Telefon +49 2173 9769-53/-41 Fax +49 2173 9769 49
E-mail wiebke.fernbacher@medical-relations.de; jeanna.maeurer@medical-relations.de

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