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Ursache und Entstehung sind bis heute ungeklärt und viel diskutiert. Wahrscheinlich sind genetische Faktoren beteiligt. Sicher ist allein, dass bei Rosazea-Patienten die Regulation der Blutgefäßversorgung zwischen Gehirn und Gesichtshaut gestört ist. Der Körper reagiert bei bestimmten äußeren Faktoren, z.B. Hitze oder scharfen Speisen, mit einer verstärkten Durchblutung des Gesichts. Der Mensch errötet, doch nach einigen Minuten verschwindet diese Rötung von selbst. Bei Menschen mit Rosazea-Neigung hält die verstärkte Durchblutung länger an und kann zu bleibenden erweiterten Äderchen führen (Teleangiektasien), die als feine, rote Linien auf der Haut sichtbar werden. Diese Äderchen sind oftmals die ersten Anzeichen der Rosazea.
Begünstigende Faktoren / Triggerfaktoren:
Auch wenn die Ursachen nicht genau bestimmbar sind, so gibt es doch Faktoren, die eine Rosazea begünstigen können. Äußere Einflüsse wie Hitze, Kälte, Temperaturwechsel oder Sonneneinstrahlung können die Schübe der Rosazea auslösen oder verstärken. Durch Änderung einiger persönlicher Verhaltensweisen können Sie weiteren Schüben entgegenwirken. Dazu gehört die Vermeidung von Stress, heißen Getränken, scharfen Speisen und Alkohol. Beim Sport sollten Sie darauf achten, dass Sie sich nicht überanstrengen und atmungsaktive Kleidung benutzen, damit kein Wärmestau entsteht. Pflegepräparate auf alkoholischer Basis oder parfümierte Cremes reizen die Haut unnötig und sind daher nicht zu empfehlen.
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