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Sucht man mit einer Akne Rat, ist der Hautarzt die erste Adresse. Akne ist eine Hautkrankheit, die fachgerecht behandelt werden kann und muss. Selbstexperimente mit irgendwelchen Mitteln können böse ausgehen.
Manchmal ist es schwierig zu entscheiden, wo die gewöhnliche Pubertätsakne aufhört und der nächste Schweregrad einer Akne beginnt. Hier eine Faustregel: Wer anfängt, mit speziellen angeblich hochwirksamen Mitteln gegen seine Pickel und Mitesser vorzugehen, der sollte einen Arzt oder eine Ärztin, zumindest aber eine kompetente Kosmetikerin um Rat fragen. Wenn die Haut bereits mit entzündeten Pusteln übersät ist, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Der Arzt bzw. die Ärztin wird feststellen, welche Akneform bzw. welcher Schweregrad vorliegt. Nur wenn diese und andere Informationen über den individuellen Zustand der Haut vorliegen, kann eine effektive Behandlung begonnen werden. Je frühzeitiger die Akne behandelt wird, desto größer sind die Chancen, dass sie einigermaßen erträglich bleibt und keine Narben hinterlässt.
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Wenn die Akne stark ausgeprägt ist, braucht man viel Geduld und Disziplin. So gut die medizinischen Möglichkeiten heute auch sind, so ist doch in der Regel eine Behandlungsdauer von mehreren Monaten erforderlich. Vielleicht wird der Arzt oder die Ärztin auch zu hochgesteckte Erwartungen enttäuschen müssen. Eine Akne vergeht nicht über Nacht. In jedem Falle kann man sie erträglich machen und vor allem einer Narbenbildung entgegenwirken. Vielleicht macht der Satz eines der bekanntesten Aknespezialisten auf der Welt, Professor Cunliffe aus England, Mut: "Heute ist jede Akne heilbar".
Die Behandlung einer Akne zielt vor allem darauf ab, die Talgproduktion zu vermindern, die Verhornung der Talgdrüsenausgänge zu beseitigen und Entzündungen zu lindern. Oft wird die ärztliche Therapie aus einer Kombination verschiedener Maßnahmen bestehen, die man mit der Reinigung und Pflege zu Hause unterstützt.
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