|
Unsere Haut übt ihre Schutzfunktion auch dadurch aus, dass sie hochaktive Zellen aus dem Immunsystem beherbergt. Ein besonders wichtiger Typ dieser Immunzellen heißt "T-Zelle".
Anlagebedingt gibt es beim typischen Neurodermitiker kleine Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit diesen T-Zellen. Kommen nun weitere Faktoren ("Trigger") von außen oder von innen hinzu, kiann ein "Schub" der Neurodermitis ausbrechen. Die Liste der Möglichkeiten für solche Trigger ist lang; sie reicht von Allergenen bis zu Stress.
Behandlung
Die Behandlung der Neurodermitis ist nicht einfach: "Jeder Neurodermitiker ist anders". Deshalb gehört die Behandlung einer Neurodermitis in die Hand eines erfahrenen Haut- oder Kinderarztes.
In das Spektrum der Therapien gehört der verantwortungsvolle und vernünftige Einsatz von Kortison und anderen entzündungshemmenden Medikamenten, neuerdings wird viel über moderne "Biologicals" geforscht, aber auch bestimmte Diäten müssen erwogen werden sowie die Meidung äußerer Reize.
Die Neurodermitis als anlagebedingte Hauterkrankung kann nicht gänzlich geheilt werden, aber die akuten Schübe können heute gut abgefangen werden. Ganz wichtig ist der richtige Umgang mit der Haut in der schubfreien Zeit, im Intervall. Hier braucht die haut unsere Aufmerksamkeit und Hilfe!
Tannolact® bei juckenden und nässenden Ekzemen, z B. Neurodermitis
- Tannolact® (Badezusatz):
kommt überall hin - als Teil-, z.B. Sitzbad, oder als Vollbad. Er kann auch als feuchte Kompresse angewandt werden Tannolact® Badezusatz ist sehr gut geeignet zur großflächigen Anwendung im akuten Erkrankungsstadium
- Tannolact® Creme und Fettcreme:
bewähren sich, wenn das hochentzündliche Stadium abgeklungen ist un "zwischendruch" - vor allem eignet sich die Fettcreme zur Therapie im chronischen Erkrankungszustand, um den nächsten Entzündungsschub hinauszuzögern.
|